Lebenslauf der Marinekameradschaft Homburg in tabellarischer Form

13.01.1935. Gründung als Marineverein Homburg und Umgebung.

 

1936. Übernahme des Marinevereins Homburg und Umgebung in den Deutschen Kyffhäuserbund. Nach der Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 Rückgliederung an die Bundesrepublik Deutschland.

 

06.08.1956. Neugründung der Marinekameradschaft Homburg im Gasthaus „Zur Karlslust“ in Homburg.

 

Erstes öffentliches Auftreten der MK Homburg und Umgebung am Volkstrauertag 1956. Backsabende finden einmal im Monat statt.

 

1957. Auf der ersten Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Schwanen“ wird Erich Engel zum 1.Vorsitzenden gewählt.

 

1957. Das Marinemusikkorps Ostsee gibt 2 Konzerte – eins auf dem Marktplatz und eins im Saalbau.

 

1958. Auf der Jahreshauptversammlung wird Kurt Wolf zum 1.Vorsitzenden gewählt.

Auf Einladung der Kreisstadtverwaltung Homburg musiziert das Marinemusikkorps Ostsee bei der 400-Jahr Feier der KreisKreisstadt Homburg.

 

Backsabende, Jahresausflüge und Weihnachtsfeiern werden zum festen Bestandteil im Vereinsleben der MK. Das Vereinsleben nimmt ohne besondere Ereignisse seinen Gang bis zum Jahr 1965. Unter dem 1. Vorsitzenden Stefan Scherm wird die MK in „Großadmiral Dönitz Homburg“ umbenannt.

 

1966. Auf der Jahreshauptversammlung wird Friedrich Abel sen. zum 1.Vorsitzenden gewählt.

 

1969. Im Saalbau findet eine Schiffsmodellausstellung im Saalbau statt.

 

Der Stadtrat der Kreisstadt Homburg stimmt mit einstimmigem Beschluss dem Wunsch der MK nach einer Patenschaft mit einem Boot der Bundesmarine zu.

Juni 1971. Die Patenschaft zwischen der Kreisstadt Homburg und dem Schnellen Minensuchboot SPICA (SM-Boot) wird vollzogen. Indienststellung der SPICA (M 1069) am 10.05.1961. Zweites Boot gleichen Namens nach SPICA ex R 142.

Der seinerzeitige Kommandant, Oberleutnant zur See Ingo Drobig, hat sich durch sein persönliches Engagement ganz besonders für das Zustandekommen dieser Patenschaft eingesetzt, ebenso wie der damalige Oberbürgermeister, Hans Kuhn.

 

Bis zur Außerdienststellung des Minensuchbootes im September 1992 finden in wechselnder Folge ständige Besuche zwischen dem Patenboot SPICA und der MK statt. Höhepunkt dieser Besuche ist der Flug einer Delegation der Kreisstadt Homburg und den Kameraden der MK mit einer Transportmaschine der Bundesluftwaffe nach Flensburg zum Patenboot.

 

Während dieser Patenschaft werden zwei Ehen von zwei Besatzungsmitgliedern der SPICA und zwei Homburger Frauen geschlossen, die noch heute Bestand haben und Kameraden unserer MK sind.

 

 

 

 

1974. Die MK Homburg übernimmt die Ausrichtung des Abgeordnetentags des Deutschen Marinebundes mit großem Rahmenprogramm in Homburg. Die Zeitschrift „Marine“ würdigt in ihrer Ausgabe vom 07. Juli 1974 das Engagement der MK ganz besonders. Ein Zitat: „DMB Abgeordnetentag wurde zum Parlament der Seefahrt. Homburg gehört zu den leuchtenden Sternen in der Geschichte des DMB“.

 

1981. Die Marinekameradschaft Homburg feiert ihr 25-jähriges Vereinsjubiläum und gleichzeitig 10-jährige Patenschaft mit dem schnellen Minensuchboot SPICA.

 

1986. Die MK Homburg feiert ihr 30-jähriges Vereinsjubiläum.

 

1987. Auf der Jahreshauptversammlung wird Friedrich Abel sen., der dieses Amt bereits 21 Jahre innehat, erneut zum 1.Vorsitzenden gewählt. Am 16.10.1987 verstirbt Friedrich Abel sen. nach kurzer Krankheit. Der damalige 2. Vorsitzende, Erich Reinheimer, übernimmt die Amtsführung bis zur Jahreshauptversammlung 1988.

 

1988. Auf der Jahreshauptversammlung wird Friedrich Abel, genannt Fritz, zum 1.Vorsitzenden und Manfred Abel zum 2. Vorsitzenden gewählt.

 

1991. Die MK Homburg feiert ihr 35-jähriges Vereinsjubiläum und die 20-jährige Patenschaft mit dem SM-Boot SPICA.

 

06.02.1992. Letzter Besuch einer Abordnung der MK Homburg auf dem SM-Boot SPICA vor seiner Außerdienststellung am 27.02.1992. Kurz vor der Außerdienststellung verabschiedet Homburgs OB, Rainer Ulmcke, die Besatzung mit ihrem Kommandanten, Kapitänleutnant Dietmar Dahmann.

Zu diesem Zeitpunkt hat OB Rainer Ulmcke mit einem Brief an die Bundesmarine um eine erneute Patenschaft mit einem Boot der Bundesmarine gebeten.

 

21.04.1994. Das Minenjagdboot HOMBURG (MjB) läuft auf der Rendsburger Kröger-Werft vom Stapel. Die HOMBURG ist ein Boot der FRANKENTHAL-Klasse (Typ 332), 54,40 m lang, 9,20 m breit, max. 18 Knoten schnell.

Mit der Taufe am gleichen Tag durch Frau Ulmcke wird die HOMBURG zum neuen Patenboot der Kreisstadt.

 

26.09.1995. Offizielle Indienststellung der HOMBURG mit der genauen Bezeichnung MjB HOMBURG (M1069). Erster Kommandant ist Kapitänleutnant Andreas Stricker.

 

27.02.1996. Kapitänleutnant Roland Berger übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

1996. Die MK Homburg feiert ihr 40-jähriges Vereinsjubiläum.

 

1997. Auf der Jahreshauptversammlung erfolgt die Umbenennung des Vereins in MARINEKAMERADSCHAFT HOMBURG E.V.

 

30.07.1998. Kapitänleutnant Peter Voss übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

14.01.2000. Kapitänleutnant Hauke Börm übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

 

 

2001. Gemeinsam mit der Besatzung des Patenbootes baut die MK Homburg im Dezember bei eisigem Wetter ein Zelt auf, um – mit Programm – zwei Tage lang für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Der Erlös dieser Veranstaltung erbringt einen Betrag von 2.600 €. Das Geld wird noch am selben Tag der „Initiative physisch kranke Kinder“ gespendet.

 

Bei der Marinekameradschaft Homburg wird in den Folgejahren ein „ruhiger Hafentörn“ gefahren.

 

28.03.2003. Kapitänleutnant Michael Gierahn übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

16.06.2005. Feier der 10-jährigen Patenschaft mit dem MjB HOMBURG in Olpenitz.

 

Seit Oktober 2005 finden die monatlichen Backsabende im neuen Vereinslokal „Hotel Bürgerhof“ statt.

 

20.01.2006. Kapitänleutnant Lucas Fuckerirer übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

15.06.2014. Die Marinekameradschaft Homburg feiert ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum mit einer Ausstellung im Hotel Euler sowie einem Benefizkonzert des Polizeimusikkorps des Saarlandes im Homburger Saalbau. Der Erlös dieses Events ging als Spende an die „Kinderkrebshilfe Saar“.

 

29.09.2009. Kapitänleutnant Tim Amelunxen übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

15. März 2010. Für die 55 Musikerinnen und Musiker des Marinemusikkorps Nordsee gibt es nach ihrem Benefizkonzert im nahezu ausverkauften Homburger Saalbau Standing Ovations. Die Eintrittserlöse dieses Konzertabends kamen über den Förderverein der „Schule Am Webersberg Homburg, Staatliche Förderschule körperliche und motorische Entwicklung“, zugute.

 

12. August 2011. Kapitänleutnant Pierre Schubjé übernimmt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG.

 

16.06.2012. Erstes Marinefest „Meer erleben“ zur Unterstützung der städtischen Patenschaft zum Minenjagdboot HOMBURG.

 

18.06.2013. Kapitänleutnant Inka von Puttkamer übernimmt im Kieler Marinestützpunkt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG (M 1069). Neben der Kommandoübernahme durch eine weitere Frau auf dem Schwesterboot DATTELN ist es das erste Mal in der Geschichte der Deutschen Marine, dass eine Frau auf der Brücke die Kommandoverantwortung für ein Boot und seine Besatzung übernimmt. 

 

08.06.2014. Am Pfingstsonntag gewinnt MK-Mitglied Rüdiger Schneidewind in einer Stichwahl die Wahl zum Oberbürgermeister der Kreis- und Universitätsstadt Homburg.

 

28.06.2014. Zweites Marinefest „Meer erleben“ zur Unterstützung der städtischen Patenschaft zum Minenjagdboot HOMBURG. Dazu waren bereits am 26. Juni 2014 unter Führung ihrer Kommandantin, Kapitänleutnant Inka von Puttkamer, 15 Besatzungsmitglieder des Minenjagdbootes HOMBURG in ihre Patenstadt gekommen.

 

 

 

3.09. bis 6.09.2015. Feier 20 Jahre Patenschaft der Kreisstadt Homburg mit Minenjagdboot HOMBURG im Kieler Marinestützpunkt. Rund 150 Gäste waren der Einladung zur offiziellen 20-Jahrfeier ins Offizierscasino der Marine gefolgt, darunter ehemalige Besatzungsmitglieder, Kommandanten sowie die derzeitige Besatzung. Mit ihrem Vorsitzenden Gerhard Wagner und der Beigeordneten Christine Becker waren für diesen Abend noch rd. 30 Damen und Herren der Homburger SPD-Stadtratsfraktion von ihrem Jahresausflug von der Elbe nach Kiel gereist. Am darauf folgenden Tag fand eine Patenstadtfahrt mit dem MjB statt, anschließend wurde an Bord ein saarländischer Abend unter Beteiligung des Singenden Elferrats der Homburger Narrenzunft mit einem tollen musikalischen Programm gefeiert.

 

31.03.2016. Kapitänleutnant Anna Prehn übernimmt im Kieler Marinestützpunkt das Kommando über das Minenjagdboot HOMBURG (M 1069). Es ist das erste Mal in der Geschichte der Deutschen Marine, dass das Kommando über eine Marineeinheit von Frau zu Frau übergeben wird. Damit geht die HOMBURG zum zweiten Mal in die Geschichte der deutschen Seestreitkräfte ein.

 

12.01.2017. 

Nach 28 Jahren als Vereinsvorsitzender der Marinekameradschaft Homburg e.V. kandidierte Fritz Abel bei der Jahreshauptversammlung am 12.01.2017 im Homburger Burgerhof nicht erneut. Das langjahrige MK-Mitglied, Homburgs Oberburgermeister Rudiger Schneidewind, dankte Fritz Abel ausdrucklich fur sein herausragendes Engagement. Bezogen auf die haufig wechselnden Ansprechpartner auf dem Minenjagdboot HOMBURG, dem Patenboot der Stadt, betonte er, „es sei nicht immer ganz einfach, Kontakt zum Patenboot zu halten. Dass dies trotzdem die ganzen Jahre so erfolgreich gelungen ist, ist ein Verdienst von Fritz Abel“. 

Manfred Abel, 2. Vereinsvorsitzender, dankte seinem Bruder Fritz im Namen aller MK-Mitglieder fur die zahlreichen Hohepunkte wahrend seiner Amtszeit, wie z.B. fur seine Mitarbeit am Zustandekommen der Patenschaft zum Minenjagdboot HOMBURG. Auch Edgar Selzer, DMB Landesverbandsleiter Saar-Obermosel, druckte Fritz Abel seinen Dank fur die langjahrige Tatigkeit als 1. Vorsitzender aus. Er tat dies als sein „alter Weggefahrte“ und hofft, dass Abel noch eine Weile Schatzmeister des Landesverbandes bleiben wird. 

OB Schneidewind wurde zum Versammlungsleiter gewahlt und ließ zunachst uber die Entlastung des Vorstands abstimmen, was nach den vorausgegangenen Berichten positiv entschieden wurde. Unter seiner Leitung wahlten die MK-Mitglieder Manfred Abel dann zum neuen 1. Vorsitzenden der Marinekameradschaft Homburg e.V..

Als 2. Vereinsvorsitzender wurde Dietrich Peter Kleine gewahlt, der gleichzeitig Presseansprechpartner bleibt. Schatzmeister Uwe Bauermann wurde wiedergewahlt und ubernimmt fur ein Jahr zusatzlich das Amt des Schriftfuhrers fur den ausscheidenden Dieter Therre, dem die MK an dieser Stelle fur seine langjahrige Tatigkeit nochmals sehr herzlich dankt. Neuer Kassenprufer wird Bernhard Legrom, Inhaber des Bürgerhofs. 

 

Anzahl Mitglieder: 71, Stand Ende Januar 2017