Satzung

 

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr, Verbandsmitgliedschaft

 

I.

Der Verein führt den Namen

Marinekameradschaft Homburg e.V.

 

II.

Der Verein hat seinen Sitz in Homburg/Saar

 

III.

Das Geschäftsjahr des Vereines ist das Kalenderjahr

vom 1.Januar bis 31. Dezember.

 

IV.

Der Verein ist Mitglied des DEUTSCHEN MARINEBUNDES E.V.

 

 

§ 2

Zweck, Aufgaben

 

I.

Die Marinekameradschaft dient dem kameradschaftlichen Zusammenschluss aller ehemaligen und aktiven Angehörigen und Freunden der Marine und der Schifffahrt.

 

II.

Sie fördert das Interesse der Jugend für Marine und Seefahrt.

 

III.

Sie pflegt die Kontakte und Verbundenheit mit den jeweiligen Patenschiffen

der Stadt Homburg/Saar.

 

IV.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen

aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind,

oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden.

 

V.

Bei Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines

bisherigen Zwecks, wird nach §16 Abs. III verfahren.

 

 

§ 3

Erwerb der Mitgliedschaft

 

I.

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden,

die das 18.Lebensjahr vollendet hat.

 

 

II.

Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung

Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.

 

III.

Voraussetzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher

Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll.

 

IV.

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen.

Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet,

dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

 

§ 4

Beendigung der Mitgliedschaft

 

I.

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, oder Austritt aus dem Verein.

 

II.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Jahresende.

 

III.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden,

 wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung

von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist.

 

IV.

Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur

mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben.

 

Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.

 

 

§ 5

Mitgliedsbeiträge

 

Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages verpflichtet.

Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.

Die Höhe des Betrages legt die Mitgliederversammlung fest.

Der Mitgliedsbeitrag ist im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres zu bezahlen.

 

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen

und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

§ 7

Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 8

Der Vorstand

 

I.

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden,

dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer,

 3 Beisitzern, Zeugwart und Pressewart.

 

II.

„Vorstand gemäß §26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende;

jeder von ihnen ist einzelvertretungsberechtigt. Die Vertretungsberechtigung

des 2. Vorsitzenden entsteht im Innenverhältnis bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden.“

 

§ 9

Zuständigkeit des Vorstandes

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,

soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ

des Vereins übertragen sind.

Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,

sowie Aufstellung der Tagesordnung.

 

Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

 

Bewirtschaftung der Mittel.

 

Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

 

 

§ 10

Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

 

I.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung.

 

II.

Die Amtszeit des Vorstandes dauert zwei Jahre.

Die Wahl des 1. Vorsitzenden und des Schatzmeisters einerseits,

diejenige des 2. Vorsitzenden und Schriftführers andererseits

erfolgt jeweils im Wechsel um ein Jahr versetzt.

 

III.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen, der dieses Amt kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung ausübt.

 

 

 

 

 

§ 11

Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

 

I.

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1.Vorsitzenden oder 2.Vorsitzenden einberufen werden (siehe §8, Abs.II). Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.

 

II.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens

fünf seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2.Vorsitzenden.

 

III.

Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.

 

§ 12

Mitgliederversammlung

 

I.

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

 

II.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes;

Entlastung des Vorstandes.

Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.

Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

Beschlussfassung über die Berufung gegen einen

Ausschließungsbeschluss des Vorstandes.

Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

§ 13

Einberufung der Mitgliederversammlung

 

I.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einbehaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

 

Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

Die Einberufung der Mitgliederversammlung kann auch durch Veröffentlichung in den örtlichen Tageszeitungen erfolgen; hierbei ist ebenfalls eine Frist von 2 Wochen einzuhalten.

 

 

 

 

 

II.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.

 

Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden,

beschließt die Versammlung.

 

§ 14

Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/3 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

 

§ 15

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

I.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden oder dem Schatzmeister /  Schriftführer geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.

 

II.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn eines der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

 

III.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der

erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

IV.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit

einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 9/10 erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit

Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

 

V.

Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die erforderliche Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Bei gleicher Stimmenanzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

 

VI.

Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 16

 

I.

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

II.

Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1.Vorsitzende und der 2.Vorsitzende gemeinsam Vertretungsberechtigte Liquidatoren.

 

III.

Bei Aufhebung des Vereins muss das Vermögen,

an eine Gemeinnützige Institution, die der Vorstand beschließt, fließen.

 

 

IV.

Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird und seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

 

 

Homburg, den 01.11.2009